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Bücher, die mich 2019 inspiriert haben

Ich lese für mein Leben gerne! Ich habe schon viele gute Bücher gelesen und um den Überblick zu behalten, lasse ich am Ende eines jeden Jahres Revue passieren, welche Bücher mir besonders gut gefallen haben, mich berührt haben oder mich inspiriert haben.

2019 stand ich vor der Herausforderung, mein Leben noch einmal völlig neu ordnen zu können. Das ist eine tolle Chance, aber sie erfordert viel Mut, Durchhaltevermögen und Kraft. Natürlich sind Bücher nicht meine einzige Inspirationsquelle, dafür aber eine ganz Besondere. Denn ich lese sie allein und das erlaubt mir, sie auf meine ganz eigene Weise auf mich wirken zu lassen. Einige der Bücher, die mir 2019 am meisten gegeben haben, möchte ich kurz vorstellen.

Becoming – Michelle Obama

Wohl der Klassiker für mutige, starke Frauen. Und ich finde, dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre für jede und jeden sein. Nicht nur, weil es einfach sehr gut geschrieben ist, es sprüht vor Witz und eben weil es eine Biografie ist, gibt das Buch Einblicke in eine starke Seele, die auch mal irgendwo angefangen hat. Michelle Obama beschreibt ihren Weg hin zu einer der bewundernswertesten Frauen unserer Zeit, und erzählt dabei auch von ihren Rückschlägen, ihrer Trauer und ja, auch der Einsamkeit, die ein scheinbar perfektes Leben mit sich bringt. Doch sie hat aus all dem Kraft gezogen, die Kraft, zu der Persönlichkeit zu werden, die sie heute ist.

Conversation with Friends – Sally Rooney

Ein Debütroman – und was für einer! Das Buch hat mich in seiner Einzigartigkeit, mit der das Leben und die Beziehungen der sogenannten Millennials umrissen wird, umgehauen. Rooney besitzt eine Gabe ihre messerscharfen Beobachtungen sachlich und unaufgeregt niederzuschreiben und dabei so viel Emotion in den Text zu legen, dass man sich immer in die ProtagonistInnen hinein fühlen kann. Die Höhen und Tiefen, die sie durchleben, kann wohl jede/r von uns ein wenig nachvollziehen. Kleiner Tipp: Ich habe das Buch auf englisch gelesen, die deutsche Übersetzung soll nicht ganz so gut gelungen sein.

Americanah – Chimamanda Ngozi Adichie

Nicht umsonst, war Adichie mit diesem Roman eine der Anwärterinnen auf den Literaturnobelpreis 2019. Dieses Buch ist so vielschichtig, dabei aber so clean geschrieben, dass allein das Lesen Vergnügen bereiten würde. Die Geschichte, die erzählt wird, handelt von Ablehnung, Zuneigung und den Problemen, die Schwarze (politisch inkorrekt, aber im Buch ebenso genannt) in der westlichen Welt erfahren. Es ist ein hochpolitischer Roman, der zeitgemäßer nicht sein könnte, ein literarisches Meisterwerk verpackt in einen Liebesroman. Ich finde es wirklich schade, dass nicht sie den Preis für dieses sensationelle Buch erhalten hat.

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