Skip links

Herausforderung Homeoffice

Die Coronakrise ist in aller Munde und noch ist kein Ende in Sicht. Viele Unternehmen haben ihre MitarbeiterInnen ins Homeoffice geschickt. Denn die Arbeit bleibt ja bekanntlich nicht liegen. Einige Chefs sind skeptisch, wissen nicht genau, wie sie die Arbeit unter ihren MitarbeiterInnen aufteilen sollen. MitarbeiterInnen leiden auf der anderen Seite unter fehlender Motivation und oft fehlt ihnen auch ganz einfach dir richtige Strukturierung der Arbeit im Homeoffice. In den letzten Tagen und Wochen habe ich einige Tipps und Tricks an meine Kunden weiter gegeben.

Die Chefseite

Viele Vorgesetzte fragen sich, ob ihre MitarbeiterInnen ihre Arbeit im Homeoffice auch wirklich verrichten. Die Angst, dass eben dies nicht geschieht ist das Resultat aus einem Kontrollverlust. Auch wenn viele Chefs auch im Büro nicht immer anwesend sind und ihre MitarbeiterInnen (hoffentlich) nicht unentwegt kontrollieren, fällt es den Meisten schwer, darauf zu Vertrauen, dass die Arbeit auch im Homeoffice fristgerecht und in gewohnter Qualität erledigt wird. Viele Fragen sich auch, ob die Arbeit im Team gerecht verteilt ist. Wie bekomme ich die Informationen, die ich für meine eigenen Entscheidungsgrundlagen benötige? Die Antwort ist ganz einfach: Go digital!

  • Sorge dafür, dass deine MitarbeiterInnen die notwendige Ausstattung für die Arbeit im Homeoffice bekommen. Einen LapTop mit Maus, eventuell einen Bildschirm, der an den LapTop angeschlossen werden kann. Sind alle Mitarbeiter mit einem Handy ausgestattet? Wenn nicht, geh aktiv auf die MitarbeiterInnen zu und frage sie, ob sie bereit wären, mit ihrem privaten Handy zu telefonieren – ein Kostenzuschuss zur Rechnung wäre ein Anreiz.
  • Richte digitale Jour Fixes ein. Mittlerweile gibt es zahlreiche Onlinetools, die helfen, Meetings online abzuhalten (Skype,  Zoom oder MS Teams um nur wenige zu nennen). Achte darauf, dass eine gewisse “Online-Meeting-Policy” eingehalten wird. Zum Beispiel sollten die KollegInnen, die gerade nicht sprechen, ihre Mikrofone ausschalten. Das vermindert störende Hintergrundgeräusche und schont so die Nerven 🙂 Bei längeren Meetings (mehr als eine Stunde), sollten kurze Pausen eingerichtet werden, damit man sich etwas zu trinken nehmen kann oder andere Notwendigkeiten erledigt werden können.
  • Frag deine MitarbeiterInnen regelmäßig, wie es ihnen geht. Denn nicht alle fühlen sich im Homeoffice wohl. Vielen fehlt der direkte Kontakt mit den KollegInnen, der/die PartnerIn oder die Kinder können im Homeoffice eine Belastung sein….
  • Hilf deinen MitarbeiterInnen, ihre Arbeit zu priorisieren. Frag nach, ob sie klar kommen – am besten in einem privaten Zweiergespräch.
  • Und zu guter letzt: Mach dir bewusst, dass deine MitarbeiterInnen auch im Homeoffice immer noch die selben Menschen mit dem selben Verantwortungsbewusstsein sind!

Die Mitarbeiterseite

Hilfe, Homeoffice! Vielen fällt es schwer, sich selbst jeden Morgen dazu zu motivieren, an die Arbeit zu gehen. Zu verlockend ist es, schnell den Geschirrspüler auszuräumen oder einfach noch in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken. Außerdem gibt es da noch den Einkauf, Netflix, das lang aufgeschobene Telefonat mit Verwandten oder Freunden…. Was also tun, wenn man sich plötzlich jeden Morgen dazu aufraffen muss, den LapTop aufzuklappen und seine Arbeit selbst zu priorisieren? Was, wenn ich plötzlich viel weniger zu tun habe, als vorher? Was, wenn Corona mich dazu zwingt, meine Kinder den ganzen Tag betreuen zu müssen und ich neben Homeschooling und Co keine Zeit mehr finde, meine Arbeit zu verrichten?

  • Stehe um die selbe Uhrzeit auf, wie an jedem “normalen” Arbeitstag.
  • Schreibe eine ToDo Liste und priorisiere die To Dos. Am besten schreibst du, ganz old school, deine Liste auf Papier. Unterscheide dabei in drei Kategorien: 1. Privat/Arbeit, 2. Kurz-/Lang-/Mittelfristig, 3. Prio 1/Prio 2/Prio 3. So hast du immer einen Überblick, was du an diesem Tag, in dieser Woche, in diesem Monat (oder auch längerfristiger) zu erledigen hast.
  • Richte dir einen Arbeitsplatz ein! Nicht alle haben den Luxus, ein eigenes Arbeitszimmer zu Hause einrichten zu können. Versuche trotzdem, dir einen vernünftigen Arbeitsplatz einzurichten und lümmel nicht den ganzen Tag im Pyjama mit dem LapTop auf dem Schoß auf der Couch herum. Das ist weder gut für deine Motivation, noch für deinen Rücken!
  • Bestehe auf regelmäßige Update-Calls mit deinem Chef. Gib ihr/ihm Rückmeldung dazu wie es läuft, an was du gerade arbeitest und wie du deine Arbeit priorisierst.
  • Setzte deinen Kindern und deiner/deinem PartnerIn klare regeln. Schaffe bewusst Timeslots zum Homeschooling, zum Spielen…
  • Zu guter letzt: Vergiss nicht, auch Pausen/Feierabend zu machen. Im Homeoffice zu arbeiten meint nicht, dass du 24/7 erreichbar bist.

 

Mein Homeoffice

Leave a comment

Name*

Website

Comment